Zahir | und die Geburt des Alchimisten
Juni 2011
Acryl, Kohle, Ölpastell auf Leinwand | 20x100cm
„Zahir bedeutet auf arabisch sichtbar, gegenwärtig, augenfällig. Eine Sache oder eine Person, welche, sind wir erst einmal mit ihr in Kontakt getreten, ganz allmählich unsere Gedanken ausfüllt, bis wir uns auf nichts anderes mehr konzentrieren können. Dies kann als Heiligkeit oder als Wahnsinn aufgefasst werden.”
Faubourg Saint-Pères, Enzyklopädie des Phantastischen, 1953
Sichtbar, gegenwärtig, augenfällig. Das sind sehr wohl Begriffe, mit denen ich meine Liebe zu diesem Bild beschreiben möchte.
Von Anbeginn seiner Geburt war Zahir nicht für mich bestimmt gewesen.
Von Anfang an malte ich dieses Bild mit dem Gefühl, es malen zu müssen, jedoch nie mit der Absicht, es danach zu besitzen.
Jede Faser in meinem Leib wollte an diesem Werk weiterarbeiten, bis es fertig sein würde.
Um es dann wegzugeben.
Grade aber der Schritt des Fortgebens hat meine Liebe und meine Leidenschaft - ja, die Heiligkeit und den Wahnsinn für dieses Bild! auf immer besiegelt.