Sie waren das Ergebnis dessen, was ich liebte, wovor ich mich ängstigte, was ich bewunderte und wonach ich strebte.
Emotionen begleiteten mich mein ganzes Leben auf eine besondere Art und Weise, und dieses Leben hat mich gelehrt, wie momentgebunden all diese Emotionen sind. Kaum ein Text, den ich damals so wortreich verfasste, behielt seine Aktualität.
Kunst jedoch, greifbare Kunst, kann uns daran erinnern, wer wir waren, wer wir sein wollten, was wir zu erreichen und wofür wir einzustehen gedachten.
Sie reiht das Leben, das Schaffen von uns Menschen auf und kann etwas in uns wecken, was lange schlief.
So erinnere ich mich immer wieder, wie viel Herzblut ich in das steckte, woran ich glaubte. Dass ich litt und wofür. Dass ich mich freute und worüber.
Insofern sind die Werke, die aus der Emotion erschaffen werden, vielleicht Momentaufnahmen des wahren Ich's. Und als solche haben sie es verdient, dass man zu ihnen steht. Sonst verleugnet man seine Wurzeln.
Zu guter letzt und bevor ihr zu meinen Werken aufbrecht:
Lasst euch nie einreden, wer ihr zu sein habt.
Vergleiche sind unnötig.
Tut, was ihr wollt, aber tut es mit Respekt.